Lübecker Handwerker feiern Ihren Nachwuchs bei der zentralen Einschreibung


Lübecker Handwerker feiern Ihren Nachwuchs bei der zentralen Einschreibung

Am Donnerstag, den 16.11.2017, fand in der Hansehalle die feierliche Einschreibung der Auszubildenden in die Handwerksrollen statt. Mit knapp 1.000 Menschen war die Veranstaltung sehr gut besucht. In diesem Jahr waren es 300 junge Leute, die dem Ruf des Handwerks gefolgt waren, um sich nun unter den Augen ihrer Obermeister/innen und den anwesenden Lehrlingswarten symbolisch in die Lehrlingslisten ihrer Innungen einzutragen. Für die Azubis, Ihre Angehörigen und die vielen Gäste ein besonderer Moment voller Tradition.


Mit der Eintragung in die Lehrlingsrollen begannen schon früher die Lehrverhältnisse im Handwerk, die dann nach bestandener Gesellenprüfung mit der jeweiligen Freisprechung durch die Obermeister der Handwerksinnungen endeten.

Kreishandwerksmeister Carsten Groth begrüßte als erster Redner die Auszubildenden. Er beglückwünschte die neuen Lehrlinge des Handwerks zu ihrer Berufswahl. Er machte deutlich, wie wichtig die Rolle des Handwerks ist und dass nichts in unserem Alltagsleben ohne das Handwerk so wäre, wie es normal für uns ist.

Carsten Groth wie auch die anderen Redner/innen, u.a. Senatorin Kathrin Weiher oder der Vorstandsvorsitzende der Possehl-Stiftung Max Schön hoben hervor, wie wichtig das Handwerk, als größter Ausbilder der Stadt, für Lübeck ist. Es ging darum, was der Handwerker mit Hand und Kopf erschaffen kann, wie anspruchsvoll und vielseitig die Berufe sein können.   

Den anwesenden jungen Lehrlingen wurde mitgegeben, dass sie im Laufe der Ausbildung nicht nur ihre besonderen Fähigkeiten und Talente verbessern, sondern auch soziale Kompetenz, Problemlösung und Kommunikation erlernen. Im Handwerk zählt eben besonders, sich aufeinander verlassen zu können.

Das Handwerk bietet den Lübecker Jugendlichen mehr Ausbildungsplätze und Chancen als andere Branchen und das in den vielfältigsten Berufen und Unternehmen. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind besonders groß. Für viele kann dieser Weg als Handwerksmeister  einmal den Traum einer eigenen Firma erfüllen.

Um auf all die Möglichkeiten besonders hinzuweisen und um jungen Menschen umfassende Infos zum Handwerk zu geben, hat das Lübecker Handwerk in Zusammenarbeit mit Linus Wittich Medien (Herausgeber der „Lübecker Stadtzeitung“ und „Lübeck (er)leben“) das Berufswahl-Magazin „Finde Deinen Job!“ entwickelt. Diese Ausbildungsoffensive wird von der Schulverwaltung der Hansestadt unterstützt.

Alle Schüler der allgemeinbildenden Schulen in Klasse 8, 9 und 10 erhalten diese umfangreiche Broschüre mit Informationen zu den Ausbildungsberufen im Handwerk. Im Vorwort des Magazins verweist Senatorin Kathrin Weiher auf die „handwerkliche Berufsausbildung als eine zukunftsweisende Alternative“ und empfiehlt den jungen Schulabgängern und ihren Eltern die Informations- und Ausbildungsangebote des Lübecker Handwerks in Anspruch zu nehmen.

Im Gegensatz zu vielen akademischen Berufen gibt es in den meisten Handwerksbranchen Vollbeschäftigung und steigende Nachfrage, so dass sich hier ausgezeichnete berufliche Perspektiven bieten. Dennoch gibt es Schwierigkeiten, junge Menschen für einen Ausbildung im Handwerk zu mobilisieren.

Das Magazin „Finde Deinen Job!“ mit der direkten Verteilung an die Schülerinnen und Schüler in Lübeck soll die Meinungsbildung über die berufliche Laufbahn des Nachwuchses auch bei den Eltern unterstützen und Entscheidungen erleichtern. Da junge Menschen in der digitalen Welt zuhause sind, gibt es die Inhalte auch parallel im Internet unter www.finde-deinen-job.jetzt. Hier gibt es darüber hinaus eine Übersicht offener Lehrstellen, die regelmäßig aktualisiert wird. Ansprechpartner für weitere Informationen ist die Kreishandwerkerschaft Lübeck.

Angesichts der vielen hier erwähnten Möglichkeiten, sich selbst zu entwickeln, die eigenen Talente zu fördern, sich eine Zukunft zu schaffen und dafür auch noch von Anfang an Geld zu verdienen, kann man jungen Schulabgängern nur raten, sich mal im Handwerk auszuprobieren.

Alle Infos zum Thema gibt es bei der Kreishandwerkerschaft Lübeck, Gustav-Adolf-Str. 7a
23568 Lübeck, Tel.: 0451 - 38 959-01, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und natürlich im Netz unter www.khs-luebeck.de und bei Facebook (@kreishandwerkerschaftluebeck)

Quelle: Artikel zur Einschreibungsfeier der Kreishandwerkerschaft, 18.10.2017, Hinrich Altemüller

 

Lübecker Handwerk ehrt langjährige Ehrenamtler und verdiente Bundes- und Landessieger

Lübecker Handwerk ehrt langjährige Ehrenamtler und verdiente Bundes- und Landessieger im Audienzsaal des Lübecker Rathauses

Für ihr herausragendes über 25 jähriges ehrenamtliches Engagement im Lübecker Handwerk wurden der Leiter der Berufsschule der Handwerkskammer Lübeck, Herr Bodo Kroll, sowie die stellvertretende Kreishandwerksmeisterin und Obermeisterin der Maler- und Lackierer-Innung Lübeck, Christina Wichelmann-Meyer, am Montag, den 20.11.2017, mit der goldenen Ehrennadel im Audienzsaal des Lübecker Rathauses ausgezeichnet.

Die silberne Ehrennadel erhielten für ihr über 15 jähriges Engagement für das jeweilige Handwerk auf Vorschlag der Innungen der Dachdeckermeister Thomas Timmermann, die Friseurmeisterin Silke Schacht, der Installateur- und Heizungsbauermeister Nikolaus Lang, der Schornsteinfegermeister Holger Wichmann und der Radio- und Fernsehtechnikermeister Andreas Meiburg.

Die bronzene Ehrennadel erhielten für ihr über 9 jährige ehrenamtliche Tätigkeit im jeweiligen Handwerk Kraftfahrzeugtechnikermeister Andreas Didszun und Kraftfahrzeugmeister Thorsten Wiechmann.


Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden auch die Landessieger des Leistungswettbewerbes und eine Bundessiegerin des deutschen Handwerks 2017 geehrt:

Finja Stöck (Lachmann’s Goldschmiede e. K.) Bundessiegerin im Goldschmiedehandwerk Deutschland, Lisa Mielau (Panzerknacker GmbH) 2. Landessiegerin im Goldschmiedehandwerk. Finja Stöck und Lisa Mielau wurden an diesem Abend zugleich auch mit dem Lachmann Legat ausgezeichnet.

Lucie Baßmann (Jan-Segel GmbH) Landessiegerin im Segelmacherhandwerk, Thomas Knaack (Bestattungsgesellschaft Schäfer & Co.) Landessieger im Bestatterhandwerk und Niklas Spahrbier (Sirius-Werft GmbH) Landessieger im Bootsbauerhandwerk.

Alle ausgezeichneten Bundes- und Landessieger erhielten vom Verlag Schmidt-Römhild eine Zuwendung als Hilfe für den weiteren Berufsweg.


Als Festredner wies der Vizepräsident der Handwerkskammer Lübeck, Ralf Stamer, auf die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im Handwerk hin. Ohne die Bereitschaft von Prüferinnen und Prüfern in Meister- und Gesellenprüfungsausschüssen, ist kein handwerklicher Nachwuchs möglich. Die Männer und Frauen leisten diese Tätigkeit ehrenamtlich neben ihrem Beruf und unterstützen damit die Arbeit der Berufsschulen.

Der Kreishandwerksmeister, Carsten Groth, bedankte sich vor allen Dingen bei den Partnerinnen und Partnern der Geehrten. Ohne das Verständnis für die häufige Abwesenheit des Partners ist ehrenamtliche Arbeit heutzutage nicht mehr möglich. In einer Zeit, wo man fast alles per App erledigen kann, sind ehrenamtliche Mandate mit einem hohen Zeitaufwand nicht mehr sehr attraktiv.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit dem Gesang von Susanne Dieudonné und dem Pianisten Sergej Tcherepanov.

 




Frühjahrs – Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft Lübeck diesmal im Lübecker Rathaus

Am Donnerstag, dem 16. März 2017, tagte die Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft Lübeck auf Einladung der Lübecker Stadtpräsidentin und des Bürgermeisters im Bürgerschaftssaal des Lübecker Rathauses.

Für einige Delegierte der Innungen war es das erste Mal das sie auf den Stühlen der gewählten Kommunalvertreter der Hansestadt Lübeck Platz nehmen durften. Wo sonst die Entscheidungen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt getroffen werden, begrüßte jetzt der Stadtpräsident Klaus Puschaddel den Kreishandwerkmeister Groth und die insgesamt 40 Delegierten der 18 Innungen der Kreishandwerker-
schaft Lübeck.

Mit einem interessanten Einführungsvortrag stellte die Leiterin des Büros der Bürgerschaft, Frau Aewerdieck – Zorom die Arbeitsweise der Bürgerschaft und ihrer Ausschüsse dar.

Gleichzeitig warb sie bei den Handwerksmeistern um aktive Beteiligung in der Kommunalpolitik der Hansestadt Lübeck. Kreishandwerks-
meister Carsten Groth verwies darauf, dass in erster Linie die Lübecker Handwerksbetriebe  die Stadt nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut haben. Das Lübecker Handwerk stellt heute auch als größter  Gewerbesteuerzahler die meisten Ausbildungsplätze in der Stadt.
Das Handwerk ist eben jetzt die Wirtschaftsmacht von nebenan.

Breiten Raum in der Versammlung nahm der Vortrag zur Konzeption der Nachwuchskampagne des Lübecker Handwerks ein. Alle Innungen werden gemeinsam ab Sommer 2017 in den Abschlussklassen der allgemeinbildenden Schulen für den Nachwuchs im Handwerk werben. Unter dem Motto „ Finde deinen Job“ soll jugendlichen Schulabgängern die Handwerkslehre und darauf folgend der Meisterabschluss als eine Alternative z.B. zum Studium nach dem Abitur vorgestellt werden. Insgesamt 5.000 Exemplare einer für die Kampagne gefertigten Broschüre werden auf das Handwerk aufmerksam machen. In den folgenden Jahren ist dann eine Kooperation mit der Orientierungsschau
Berufe in der Petri – Kirche geplant.

Die Lübecker Handwerkskammer berichtete über das Projekt „Qualität i der Ausbildung“ das derzeit in Schleswig – Holstein landesweit durch- geführt wird.

Eine Terminvorschau von Geschäftsführer Starbusch auf die geplanten Veranstaltungen, wie das Sommerfest Ende Juni 2017 sowie die zentrale Einschreibungsfeier in der Lübecker Hansehalle und die Ehrung der Ehrenamtsträger des Handwerks am 20.11.2017, im Audienzsaal des Lübecker Rathauses, vervollständigten dann die Versammlung.

Die Jahresrechung 2016 wurde abschließend wieder von Geschäfts-
führer Starbusch vorgetragen.

Die nächste Mitgliederversammlung ist für Dienstag, den 19.09.2017, wieder in der Handwerkskammer Lübeck geplant.

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Auszubildende gesucht: Finde Deinen Job... im Handwerk!

Quelle : Lübecker Nachrichten


Nirgendwo gibt es so viele unterschiedliche Tätigkeiten wie im Handwerk. Hier kann jeder nach seinen Fähigkeiten und Vorlieben eine Beschäftigung finden, die ihn beruflich weiterbringt. Denn auch die Weiterbildungs- und Aufstiegschancen sind im Handwerk ausgezeichnet.

Das Lübecker Handwerk informiert aktuell mit dem neuen Berufswahl-Magazin „Finde Deinen Job!“ über viele Berufsperspektiven mit Zukunft und lädt Schulabgänger zum Ausprobieren ein - freie Ausbildungsstellen inklusive. Die Ausbildungsoffensive für Berufsanfänger wird von der Schulverwaltung der Hansestadt unterstützt.

Kurz vor den Sommerferien erhalten die 8., 9. und 10. Klassen aller allgemeinbildenden Schulen in diesen Tagen eine umfangreiche Broschüre mit Informationen zu den Ausbildungsberufen im Handwerk. Im Vorwort des Magazins verweist Senatorin Kathrin Weiher auf die „handwerkliche Berufsausbildung als eine zukunftsweisende Alternative“ und empfiehlt den jungen Schulabgängern und ihren Eltern die Informations- und Ausbildungsangebote des Lübecker Handwerks in Anspruch zu nehmen.

Kreishandwerksmeister Carsten Groth betont in diesem Zusammenhang die große Bandbreite handwerklicher Tätigkeiten, die für jeden Berufsanfänger etwas zu bieten haben. „Eine abgeschlossene Ausbildung im Handwerk eröffnet jede Menge Berufschancen: Die Gesellen finden in den unterschiedlichsten Unternehmen und Betrieben Beschäftigung. Es gibt aber auch die Möglichkeit der Fortbildung – entweder sofort oder nach einigen Jahren Berufserfahrung. Das Handwerk bietet darüber hinaus die Chance, den Traum von der eigenen Firma als Neugründung oder als Betriebsübernahme zu erfüllen.“

Der Hintergrund dieser Informationskampagne für die Ausbildung in einem Handwerksberuf ist der schon länger anhaltende Mangel an Auszubildenden und Fachkräften bei gleichzeitig steigender Nachfrage nach handwerklichen Dienstleistungen auf fast allen Gebieten. Im Gegensatz zu vielen akademischen Berufen gibt es in den meisten Handwerksbranchen Vollbeschäftigung und steigende Nachfrage, so dass sich hier ausgezeichnete berufliche Perspektiven bieten.

Die Kreishandwerkerschaft Lübeck vertritt mit Ihren 18 Innungen fast 2.000 Handwerksbetriebe in der Hansestadt.  Diese überwiegend mittelständischen Firmen sind die „Wirtschaftsmacht von nebenan“ mit den meisten Auszubildenden. Damit das so bleibt, wirbt das Handwerk auch bundesweit für die Handwerksberufe und lädt zum Ausprobieren ein. Denn die Entscheidung für einen Beruf ist wichtig für das Leben. Da man jedoch meistens erst aus Erfahrung klug wird, will auch das Lübecker Handwerk die Berufsanfänger dazu ermuntern, sich auszuprobieren. Wenn das nicht gleich beim ersten Anlauf klappt, ist das überhaupt kein Beinbruch, sondern eine wichtige Erfahrung für die nächsten Schritte im Berufsleben.

Das Magazin „Finde Deinen Job!“ mit der direkten Verteilung an die Schülerinnen und Schüler in Lübeck soll die Meinungsbildung über die berufliche Laufbahn des Nachwuchses auch bei den Eltern unterstützen und Entscheidungen erleichtern. Die Inhalte sind parallel im Internet unter www.finde-deinen-job.jetzt  verfügbar. Hier gibt es darüber hinaus eine Übersicht offener Lehrstellen, die regelmäßig aktualisiert wird. Ansprechpartner für weitere Informationen ist die Kreishandwerkerschaft Lübeck, die gemeinsam mit Innungen die Ausbildungsoffensive initiiert hat.

Bildunterschrift: Das Berufswahl-Magazin „Finde Deinen Job!“ erhalten die Lübecker Schülerinnen und Schüler der entsprechenden Jahrgangsstufen in ihrer Schule. Rund 50 freie Ausbildungsplätze im Lübecker Handwerk gibt es aktuell unter: www.finde-deinen-job.jetzt

 

Das Berufswahl-Magazin „Finde Deinen Job!“ erhalten die Lübecker Schülerinnen und Schüler der entsprechenden Jahrgangsstufen in ihrer Schule. Rund 50 freie Ausbildungsplätze im Lübecker Handwerk gibt es aktuell unter: www.finde-deinen-job.jetzt



Neujahrsempfang der Kreishandwerkerschaft Lübeck mit Joey Kelly

Beim diesjährigen Neujahrsempfang hatte die Kreishandwerkerschaft einen ungewöhnlichen Festredner. Wo sonst immer Bundes- und Landespolitiker ihre
Neujahrswünsche überbrachten, stand jetzt der Extremsportler Joey Kelly vor den rund 220 Teilnehmern der Veranstaltung am 03.02.2017 in den Räumen der Handwerkskammer Lübeck.

Zu Beginn der Veranstaltung schickte Kelly die Schornsteinfeger auf die diesjährige Glückstour zu einem über 1.000 km langen Spendenmarathon quer durch Deutschland. Allein im Jahr 2016 konnte der für die Organisation und Durchführung zuständige Verein über 180.000,- Euro zu Gunsten der Behandlung krebskranker Kinder sammeln. In den vergangenen Jahren waren dies dann über 1 Millionen Euro.

Kelly ging in seinem Vortrag "NO LIMITS - Wie schaffe ich mein Ziel (in 2017)?"  auf sein bisheriges Leben als Mitglied der Kelly Family und als Extremsportler ein. Dabei wurde schnell klar, dass alles zuerst im Kopf mit einem festen Plan beginnt. Dann muss das Ziel klar fixiert werden, und danach geht der Rest eigentlich von alleine. Eine Vorgehensweise, die er schon mit seinen 12 Brüdern und Schwestern von seinem Vater erlernt hatte. Joey Kelly ging auch noch einmal auf das geplante
„Comeback“ der Familie in diesem Jahr ein. Alle drei vorgesehenen Konzerte sind fast ausverkauft, das erste mit über 10.000 Plätzen war bereits nach 7 Minuten ausgebucht. Am Beispiel der Südpolexpedition und seiner Deutschlandtour schilderte der Extremsportler sehr eindringlich, was Menschen mit einem festen Willen alles erreichen können. Am Ende seines Vortrages stand der Kelly Sportler noch über eine halbe Stunde für das „Fotoshooting“ mit den Besuchern zur Verfügung.

Kreishandwerksmeister Groth sparte in seinen Grußworten nicht mit Kritik an der Lübecker Kommunalpolitik. Es könne seiner Meinung nach nicht angehen, dass wichtige Straßen und Brücken nicht mehr richtig instand gehalten werden und dass aus diesem Grund die hiesigen Handwerker Probleme beim Erreichen ihrer Kundschaft haben. Und wenn dann einmal eine notwendige Reparatur wie z.B. an der Possehl Brücke durchführt wird, dann dauert diese Aktion gleich Jahre. Ähnlich verhält es sich mit städtischen Genehmigungen. Diese seien teilweise erst nach Wochen verfügbar, während die Kunden auf die Arbeit der Betriebe vor Ort warten müssen. Ähnlich verhält es sich mit Bürgerentscheiden, die nachher keiner mehr kennt, die aber erfolgreich Investitionen in die touristische Infrastruktur verhindern.
Abschließend dankte Groth dem Ehrenamt in den Innungen und der Kreishandwerkerschaft für die Arbeit in dem zurückliegenden Jahr. Damit verband er natürlich die Hoffnung auf eine weitere Beteiligung - vor allem auch der jungen Betriebsinhaber - an der Arbeit in den Ausschüssen und Innungsvorständen.

Der stellvertretende Präsident der Handwerkskammer Stamer gab einen kurzen Ausblick auf die konjunkturelle Situation des Handwerks in der Hansestadt. Das zurückliegende Jahr sorgte für gute Umsätze in den Betrieben. Das Handwerk konnte neue Arbeitsplätze schaffen und bestehende Arbeitsverhältnisse sichern. Das Handwerk war und ist auch der größte Ausbilder in der Stadt.



Handwerksbetriebe zahlten überwiegend pünktlich ihre Steuern und sorgten so dafür, dass es der Stadt im vergangenen Jahr gut ging. Das geht aber nur, wenn es auch qualifizierten Nachwuchs gibt. Das gilt sowohl für die Gesellenausbildung als auch für den Meisterbrief. Qualifizierte Facharbeiter an das Handwerk zu binden, das ist nach den Worten Stamers eine der größten Aufgaben in den kommenden Jahren.

Der Stadtpräsident Klaus Puschaddel überbrachte die besten Wünsche für das Handwerk aus der Lübecker Bürgerschaft. Auch er wies auf die Bedeutung des Ehrenamtes für die Bürgerinnen und Bürger hin. Der immer noch zu hohen Jugendarbeitslosigkeit sollten das Handwerk und die Industrie- und Handelskammer seiner Auffassung nach zukünftig gemeinsam entgegenarbeiten. Dies geht am besten im Rahmen einer Jugendberufsagentur in Lübeck. Der Stadtpräsident dankte dem Handwerk auch noch einmal für die Bemühungen zur Integration der vielen Flüchtlinge in Lübeck. Am Ende seiner Rede gab Puschaddel der Hoffnung Ausdruck, dass man, nachdem man eben gut in das neue Jahr hineingekommen ist,  dann am Ende wohl auch gut wieder herauskommen wird.

Der traditionelle Grünkohl mit Kohlwurst wurde wie in den Vorjahren von der Firma Kleinfeldt geliefert.

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